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Die Austrian Multiple Sclerosis Cohort (AMSC) rekrutiert seit dem Jahr 2023 Patient*innen mit Multiple Sklerose (MS) aus spezialisierten Zentren in ganz Österreich. Ihr zentrales Ziel ist die Generierung hoch-qualitativer Daten für hochwertige klinische Forschung im Bereich der MS, um sowohl diagnostische Verfahren als auch individualisierte therapeutische Strategien weiterzuentwickeln. Langfristig sollen dadurch neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die klinische Routine übergeführt und die Versorgung von Menschen mit MS verbessert werden.
Patientendaten, einschließlich demografischer und sozioökonomischer Informationen, werden alle 6 bis 12 Monate erhoben.
Klinische Untersuchungen werden alle 6 bis 12 Monate von erfahrenen, zertifizierten Kliniker*innen durchgeführt.
Paraklinische Daten umfassen MRT- und OCT-Untersuchungen (alle 12 bis 24 Monate) sowie Blutproben (alle 6 bis 12 Monate) und Liquorproben (zu Studien-Beginn).
Daten zu krankheitsmodifizierenden Therapien (DMT) und symptomatischen Behandlungen werden alle 6 bis 12 Monate erfasst.
Die AMSC wird von der Austrian Multiple Sclerosis Innovation Alliance (AMSIA) unterstützt. Die AMSIA ist ein Zusammenschluss von Expert*innen, der sich der Förderung und Weiterentwicklung der MS-Forschung in Österreich widmet. Sie unterstützt wichtige „Real-World“-MS-Forschungsprojekte, fördert die Zusammenarbeit zwischen Fachleuten und trägt zur Steigerung des öffentlichen Bewusstseins für MS bei. Übergeordnetes Ziel ist es, die medizinische Versorgung und die Lebensqualität von Menschen mit MS zu verbessern.